Spielanleitung

In diesem Spiel hat man die Aufgabe in seiner Spielzeit möglichst viel Geld zu verdienen.

Nachdem man im Startdialog seinen Namen eingegeben hat, kommt sieht man das Hauptfenster:

Hauptmenü

Das Spiel beginnt im Jahre 1978, wie man der Datumsanzeige sehen kann. Man hat einen Geldbertrag (gespart aus der KIndheit), der dem gesamten Vermögen entspricht. Sie sind beim Start erst einmal arbeitslos.

Beschreibung der einzelnen Knöpfe:

Unter Infos erfahren Sie zum Beispiel, wie viele IQs Sie haben. Die Lebenserwartung hat eine Ungenauigkeit von 10 Jahren. Volkshochschulkurs kann man nur einmal im Jahr machen.

Bei Bildung können Sie Volkshochschulkurs machen oder studieren um Ihren IQ zu erhöhen. Mit mindestens 80 IQ können Sie das Abitur machen und später dann den Professor und den Doktortitel. Ein Führerschein ist auch immer wieder gut.

Bei Arbeiten können Sie einer von 10 Tätigkeiten nachgehen. Den Ferienjob können Sie übrigens immer machen, alle anderen Jobs haben Bedingungen, zum Beispiel ein Abitur für Lehrer oder einen Professortitel für Professor.

Bei Kaufen/Verkaufen können Sie mit Autos, Häusern, Jachten und Computern handeln. Geben Sie hier an, was Sie gerne kaufen oder verkaufen würden. Es werden dann in der Zeitung Anzeigen aufgesetzt. Das Kostet 5 DM pro Woche und pro Häckchen. Mit ein bischen Glück melden sich dann preisgünstige Händler. Die Preise die da stehen sind natürlich nur die Verhandlungsbasis. Für bestimmte Jobs brauchen Sie einige von den Sachen, wie zum Beispiel einen Computer (egal welcher!) für Manager.

Bei der Bank können Sie Sparbriefe aufnehmen, Schulden machen, Bausparen und Anteile an Aktienfonds erwerben. Auf Sparbriefe bekommt man 5% Zinsen zum Jahresende. Das Bausparen funktioniert folgendermassen: Sie geben an, wieviel Geld Sie später haben wollen (ohne die Zinsen, die SIe bekommen) wollen und über wie viele Jahre. Daraus wird eine Monatsrate errechnet, die dann häppchenweise täglich bezahlt wird. (Bei 400000 DM über 10 Jahre sind das 3333 DM/Monat. Die Bank zahlt jährlich 5% dazu. Am Ende haben Sie dann 522.392 DM, was für das Haus reicht, das Sie brauchen um Wissenschaftler zu werden.

Die Börse ist ein Teil für sich. Sie können sich Aktien kaufen, warten bis Sie deutlich teurer sind und sie dann verkaufen. Sie können sich auch an den mehr oder weniger erfolgreichen Aktienfonds beteiligen (Bank-->Anteile), die das dann für Sie tun.

Beim Staat informieren Sie sich über Ihren Steuersatz, Ihre Freibeträge und die daraus resultierenden Steuern. Wer will kann in diesem Dialog auch noch die Währung ändern, in der die Geldbeträge angezeigt werden.

Der Knopf Urlaub bietet die Möglichkeit, sich von der Arbeit zu erhohlen und gleichzeitig seine Gesundheit zu erhöhen.

Für die, die alles steuerfrei wollen, gibt es noch das Fenster Illegal, wo man sein Geld in krumme Geschäfte anlegen kann oder den armen Finanzbeamten ein bischen Taschengeld spendiert.

Unter Glücksspiel kann man Lotto spielen. Ich habe das komplette Lotto am Samstag integriert. Alles da: Lottoschein, Spiel 77, Super 6, 6 aus 49 inklusive einer Zusatz und einer Superzahl. Zusätzlich gibt es noch zwei Kartenspiele - Asse ziehen und Blackjack.

Im Familienfenster kann man seine Freundin (seinen Freund, wenn man eine Frau ist) heiraten. Abgesehen von den Kosten für die Hochzeit, die 2 Autos und das Wohnhaus, spart eine Ehe richtig Steuern.

Für alle, die nicht wissen, was sie machen sollen, gibt es eine Beratung, die Empfehlungen für alle Lebenslagen gibt.

Der Pauseknopf erklärt sich wohl von selbst.

Im Optionendialog kann man natürlich laden und speichern, aber auch eine Optionen verändern: Wem alles zu langsam geht, der kann die Spielgeschwindigkeit verdoppeln und wer die Börse nicht mag, kann die Börsenmeldungen ausschalten. Wem die Geldausgabe zu ungenau ist, der möge sein Häckchen machen. Im Buchungsfenster kann man alle Geldbewegungen auf dem eigenen Konto kontrollieren. Zum Schluß kann man auch noch angeben, wie oft die Zeitung kommen soll.

Wie funktioniert die Zeitung?

Jede Woche erscheint eine neue Zeitung. Im Optionendialog kann man angeben, welche Ausgaben man haben möchte. Die Zeitung kostet ca 1,50 DM. Im linken Teil der Zeitung ist ein kleiner Wörterbuchscherz, darunter ein Alle-Kinder Witz, eine englischer Joke, ein Platz für Werbung (Siehe Eigene Bank) und die letzten Lottozahlen. In der rechten Spalte erscheinen die Anzeigen verschiedener Leute (siehe Kaufen/Verkaufen). Die Zeitung dient hauptsächlich zur Unterhaltung des Spielers.

Was bedeutet die Inflation ?

Alles wird immer teurer, auch hier in diesem Spiel. 3% Inflation bedeutet, daß alles 3% teurer ist als im letzten Jahr. Man sollte also schon früh Geld in Sachwerte investieren, da diese sich ja auch im Verkaufspreis erhöhen.

Was bedeutet beim Start Schwierigkeitsgrad ?

Leicht: keine Inflation, ca 15000 DM Startkapital

Normal: wenig Inflation, ca 1500 DM Startkapital

Schwer: mehr Inflation, ca 1500 DM Startkapital

Zum Üben sollte man mal Leicht nehmen, aber ohne Inflation und mit dem vielen Startkapital macht es nur halb so viel Spaß.

Wie funktionieren die mysteriösen Fonds ?

In diesem Spiel entsteht das meiste Geld durch Aktiengewinne. Es gibt 10 Fonds. Der erste ist Ihr Privatfonds, dann Ihre Bank, Vater Staat, die Lotto Gesellschaft und 6 weitere Aktienfonds. Alle Bankgebühren bekommt der Bankfond. Er zahlt auch die Zinsen und vergibt Kredite an alle Fonds. Der Steuerfpnd kassiert jährlich alle ab und der arme Lottofond bezahlt Ihre Lottogewinne (und kassiert die Einsätze). Ein Fond nimmt sein Bargeld und kauft Aktien, die steigen, in der Hoffnung, daß sie weiter steigen. Wenn Sie fallen, verkauft er sie. Falls er pleite macht, leiht ihm die Bank natürlich Geld. Sie können sich an den 6 einfachen Fonds beteiligen. Wenn Sie Anteile erwerben, erhöhen Sie das Vermögen des Fonds und besitzen dann diesen Teil vom resultieren Vermögen. Der Fond wird sein Geld dann hoffentlich gewinnbringend vermehren oder am nächsten Börsenkrach scheitern.

Dateiformate:

Im Laufe der Zeit hat es sich ergeben, daß ich mit jeder größeren neueren Version das Dateiformat ändern musste. Da viele Änderungen der 3.0 Version das Laden von 2.0 Spielständen unmöglich machen, haben wir diesen fehlerträchtigen Teil weggelassen. Für die Version 3.x haben wir ein Dateiformat entwickelt, was uns erlaubt, Spielstände zwischen den Versionen austauschbar zu machem. Daß heißt Version 3.5 wird 3.0 Spielstände laden können und 3.0 die von 3.5.

Arbeitsspeicher:

Ich möchte noch darauf hinweisen, daß durch die Bilder der RAM Bedarf deutlich gestiegen ist. Vor allem unter Windows, dessen Bildformat (BMP) leider nur Bilder in 256 oder 16,7 Millionen Farben unterstützt. Das PICT Format auf dem Mac nimmt auch Bilder in 16 oder 32768 Farben, die natürlich weniger Speicher brauchen.

Falls dieses Programm (Mac Version) öfters abstürzt, liegt das meistens am fehlendem Arbeitsspeicher. Schauen Sie dafür mal in die "Über diesen Computer"-Box im Finder und erhöhen Sie die "Bevorzugte Größe" für die Arbeitspeicherzuteilung des Programmes in seinem Infofenster im Finder (siehe auch die Mac OS Hilfe).




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Bilder aus Nickenich

In Erinnerung and den lächelnden Mac Plus, den man beim Start von Mac OS 1 bis X.1 sieht...