Abizeitung 2000

Bertha von Suttner Gymnasium Andernach - Seite 129

129-Knut

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als wir gehen lernten
129
Abi-Jahrgang 2000
Knut vom KSG
You don't know Knut?
Knut besucht die 11te Klasse des KSG und steht in der Mittagspause immer mit seinen Freunden vor der
KSG - Bücherei. Jeder der vier Freunde hängt mit seinem Gesicht in einem selbstgekauften Döner und beisst
herzhaft in seine Portion Extrazwiebeln. Auch heute hat sich Zaziki in Knuts Naseninnenbehaarung verklebt
und tropft von hier aus auf den Boden. Schon kurze Zeit später wird wohl ein anderer KSG - Bengel kommen
und seinen Rucksack durch die klebrige Soße ziehen. Und so nimmt das KSG nach kurzer Zeit seinen
typischen Geruch nach Knoblauch und transpirierenden KSG'lern an. Da kann einem wirklich übel werden.
Das ewige Bestreben eines KSG'lers ist es ja, so männlich wie möglich zu sein. Deswegen essen sie ja
dauernd Kebap, und aus dem Grunde versuchen sie sich auch immer wieder an lateinischem Humor.
Heute versucht Knut die Stimmung mit einem Witz - Klassiker zu heben: "Caesar homo est. Caesar ist
homosexuell!" Und schon bricht die ganze Sippe in albernes Gelächter los: die neue Männlichkeit am KSG.
Ja, mit Homosexualität kennen sich Knut und seine Freunde aus. Sie finden Mädchen doof, und schauen
immer weg, wenn sie am BvS vorbeigehen müssen.
Es gibt zwar auch am KSG noch ein paar Mädchen, aber die wurden meist ziemlich schnell zum Jungen
umerzogen. Die essen jetzt auch nur noch Döner, rülpsen und kratzen sich am Sa...
A propos neue Männlichkeit... erst neulich haben sich Knut und seine Spielkameraden über ihr bestes Stück
unterhalten:
- "Ich hab' mal nachgemessen: gut 15 cm sind's wohl!"
- "Ich hab' meins meinem Bruder mal gezeigt... der war neidisch!"
Ihr habt richtig vermutet: es handelt sich um diese Butterflys, ausklappbare Messerchen, die unter KSG-
Schülern als Prestigeobjekt gelten. Salopp könnte man's so formulieren: Der mit der größten Klinge wird
Kurssprecher. Ist eigentlich ein Witz, wenn man bedenkt, dass die mit dem Messer sowieso nichts besseres
zu tun haben, als sich die Beine zu rasieren.
Sich die Beine zu rasieren, ist übrigens auch ganz typisch für's KSG. Was meint ihr, warum es bei denen
immer so warm im Gebäude ist? Ohne ihre Beinbehaarung würden die ja sonst alle Orangenhaut bekommen!
Nun gut, zurück zu Knut. Ich muss euch nämlich unbedingt noch eine kleine Anekdote erzählen:
Neulich wollte der herzensgute Knut einer alten Frau im Supermarkt helfen, indem er ihr den Einkaufswagen
schieben wollte. Dabei musste er natürlich wieder mit seinem Latein auftrumpfen und setzte an Stelle des
Wortes "Wagen" eine leider falsche Übersetzung. So fragte er peinlicherweise: "Darf ich ihre Vagina
schieben?" Das Mütterchen fand die Idee nicht so prickelnd und ließ Knut wegen sexueller Belästigung
einbuchten. Dort überraschten ihn seine KSG-Freunde dann mit einem kleinen Ständchen: der lateinischen
Übersetzung von Tom Jones' "Sexbomb, sexbomb, you're a sexbomb!".
Wer meinen Artikel bis hierhin aufmerksam gelesen hat, der hat bestimmt auch gemerkt, dass ich bei der
Charakterisierung der KSGler eigentlich immer wieder auf das eine Thema zurückkomme: Homosexuell,
Vagina, Sexbombe,...
Bei denen hat sich richtig was getan! Früher immer nur die prüden Fingernagelkauer sind die KSGler jetzt
richtig geile Böcke! Das wollten sie mit der letzten Abizeitung dann noch unterstreichen und legten jeweils
ein Kondom bei. Die meisten KSGler wussten natürlich nicht, was sie nun damit machen sollten: die einen
haben drauf rumgekaut und andere haben es sich über den dicken Zeh gezogen.
Knut hat das Verhüterli seinem Hund zum Fressen gegeben, damit er endlich Welpen wirft. Nicht nachmachen!
Die Geschichte mit der Befruchtung hat Knut nämlich gründlich falsch verstanden.
An alle Tierfreunde: der Hund hat es überlebt. Das Präservativ hat alle Verdauungsorgane unbeschadet
überstanden und konnte von Knut freudig empfangen werden.
So musste Knut sich nämlich kein neues kaufen, um, wie seine Freunde, drauf rumzukauen.
Aber bevor ich nun die Grenzen des guten Geschmacks überschreite, komme ich lieber zum Resümee meines
Artikels: Sollen die KSGler uns doch "Spiel- und Spaß-Schule" nennen! Dann können sie sich aber auch
nicht beschweren, wenn wir sie "Depp- und Dussel-Schule" taufen.
Nachtrag: Dieser Artikel soll Spaß machen und nicht verletzen. Ich hoffe, die Schüler des KSG verstehen
diesen Spaß. Der Name "Knut" ist frei erfunden und soll nicht als Anspielung verstanden werden.
Dag Ewering




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