Abizeitung 2000

Bertha von Suttner Gymnasium Andernach - Seite 102

102-Kursfahrt Tegernsee 1

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homo sABIens 2000
102 Abi-Jahrgang 2000
Viele Wege führen zum Ziel wir nehmen den längsten!
Unsere 13er-Kursfahrt an den Tegernsee
Wir hätten uns auf unserer Klassenfahrt so einige Wege sparen können:
1.) Unser Busfahrer war berüchtigt dafür, die Orientierung zu verlieren und den
erstbesten Umweg einzuschlagen. Aber er hielt auch noch ganz andere
Überraschungen für uns bereit...
2.) Eine kulinarische Delikatesse aus Bayern wollte sich Christian ja nicht entgehen
lassen. Und so wanderte er abends alleine los, um sich beim 4 Kilometer entfernten
McDonalds einen Milchshake zu gönnen. Das nenne ich Einsatz!
3.) Herr Brüster musste übersehen haben, dass wir nach der Wanderung über den
Wallberg alle bereits stehend K.O. waren. Warum sonst hätte er uns noch eine
halbe Stunde durch das Dorf dackeln lassen?
Aber Gott sei Dank haben wir uns die Wege nicht gespart! Denn sonst könnte ich euch
hier nicht von einer wirklich kuriosen Kursfahrt erzählen.
"Das Olympiastadion schon 50 Mal gewesen!" tönte unser Busfahrer in München. Nun
könnte man also annehmen, er würde den Weg kennen, aber... "Könnt ihr noch mal die
Karte rausnehmen?"... dem war mal wieder nicht so. Der Mann war wirklich ein
Phänomen. Bei sommerlichen Außentemperaturen sollte man meinen, der gute Herr
Busfahrer macht die Lüftung an - stattdessen lief die Heizung auf Hochtouren. Ihm
fehlte die technische Begabung, sie wieder auszustellen. Dazu kam, dass bei der
Konstruktion dieses Busses wohl vergessen wurde, dass der Otto-Normalbürger Beine
besitzt und das natürliche Bedürfnis hat, diese vor seinem Körper abzustellen. Das
Resultat dieser Fehlkonstruktion: Kniescheibe und Rückenbank des Vordermanns standen
im ständigen Rubbelt-und-gerubbelt-werden-Verhältnis.
Eine kleine Anekdote kann ich mir in dem Zusammenhang nicht verkneifen. Wir machten
kurz Pause zwischen der Busfahrt und standen um den Bus herum. Aus irgendeinem
unergründlichen Bedürfnis heraus wollte der Busfahrer nun seinen Bus ein wenig
versetzen. Er sagte natürlich nicht Bescheid, die Hecktüren des Busses standen noch
offen und ich stand dahinter. Den Rest kann man sich denken: Der Mann fuhr unbeirrt
los, während mein Hinterkopf einem kurz Härtetest unterzogen wurde. Klappe zu, Affe
tot. Naja, fast...
Den Schocker der Woche lieferte uns natürlich auch Herr Busfahrer: "Rechts überholen!"
schimpfte er, als er fast einen PKW von der Strasse abgedrängt hatte. Wie gesagt der
Mann war immer für Überraschungen gut.
Genau wie Christian Schmitz. Dazu wieder eine kurze Story: Wir befanden uns in
diesem tollen Erlebnisbad mit 5 Rutschen und einer Portion Chili con Carne für 8 DM.
Irgendsoein Balg lag ganz relaxed auf dem Wasser und meditierte den Beckenboden
an. Als Christian das Kind entdeckte, vermutete er, dass es wohl kurz vorm Absaufen
wäre und riss es an den Haaren in die Höhe. Das Kind bekam einen Schreck für's Leben
und wurde von Christian sofort wieder ins Wasser geschmissen. Christians Kommentar:
"Ach, das lebt ja noch!"




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